Instandsetzung der Brooksbrücke

Bei der Brooksbrücke handelt es sich um eine genietete Stahl-Fachwerkbogenbrücke mit einer abgehängten Fahrbahn. Die Tragkonstruktion der Fahrbahn besteht aus Längs- und Querträgern mit zwischengespannten Tonnenblechen.

Außerhalb der Fachwerkbögen sind beidseitig Gehwege angeordnet. Die Brücke wurde 1888 erbaut. Nach Abbruch der Fahrbahnplatte und der Gehwege wurde die Brücke ausgeschwommen und über das südliche Widerlager auf SPMTs verladen, mit denen der Überbau in sein Sanierungszwischenlager verbracht wurde.

Innerhalb eines Witterungsschutzzeltes wurde der komplette Korrosionsschutz in Teilen unter Asbestbedingungen komplett erneuert. Es wurde ein umfänglicher Austausch von Stahlbauteilen durchgeführt, neue Gehwegbleche wurden aufgebaut, die Fahrbahnübergänge wurden erneuert und die Lager wurden instandgesetzt.

Nach Abschluss der Sanierung wurde der Stahlüberbau wieder mit SPMTs vor das südliche Widerlager verfahren, eingeschwommen und in seine ursprüngliche Lage versetzt. An den Widerlagern wurden die Kammerwände, Lagernischen und Lagersockel erneuert. Vor dem südlichen Widerlager wurde eine Spundwandschürze gepresst ausgeführt. Die Betonfahrbahnplatte und alle Brückenbeläge aus Gussasphalt wurden komplett neu hergestellt.

BAUHERR

Freie und Hansestadt Hamburg Landesbetriebe Straßen Brücke und Gewässer

BAUZEIT

05/2010 bis 05/2011

BAUKOSTEN

2,5 Mio. Euro

TECHNISCHE DATEN

Brückenlängen:
ca. 45,00 m
Brückenbreite:
17,30 bis 21,20 m
Überbaugewicht:
ca. 400 t
Stahlbauarbeiten:
ca. 70 t
Korrosionsschutzarbeiten:
ca. 4000 m2
Betonarbeiten:
ca. 200 m3
Spundwandpressung:
ca. 500 m2
Abdichtungs- und Belagsarbeiten:
ca. 800 m2