Grundinstandsetzung Ostkaje Helgoland 2007-2008

Zum Erhalt des Schutz und Sicherheitshafens Helgoland muss die Ostkaje von Station 323 bis 513 grundinstand gesetzt werden.

Die aus den Jahren 1908 bis 1916 stammende Ostkaje, die mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde, wird seitlich mit Stahlbetonfertigteilen in den Längen von ca. 190 m auf der See- und Hafenseite verkleidet und mit Beton hinterfüllt. Die Fertigteile stecken mit einem Fußträger in einem vorgebohrten Loch im Buntsandstein, der nach der Montage ausbetoniert wurde.

Die Rückverankerung über Wasser wurde durch den Molenkörper gebohrt. Als Aufstandsfläche für die Fertigteilmontage und späterer Kolkschutz wurde eine Unterwasserbetonsohle hergestellt. Es wurde zur Seeseite eine Brüstungswand und zur Hafenseite ein Stahlbetonholm als Abschluss aufgesetzt. Die Oberfläche wurde mit Stelcon-Platten überbaut.

Als Ausrüstung wurden Gleitleisten, Steigeleitern, Poller, Sturmpfähle, Führungsträger einer Schwimmsteganlage, Elektro-Leitungen und Kontroll- schächte, ein Drainagesystem und eine Meerwasseransaugleitung inkl. Eisabweiser eingebaut.

Die Ausführungsplanung erfolgte im eigenen Technischen Büro der Firma HC HAGEMANN construction group.

BAUHERR

Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning

BAUZEIT

04/2007 bis 09/2008

BAUKOSTEN

6,6 Mio. Euro

TECHNISCHE DATEN

Unterwasserbetonsohle:
ca. 1300 m3
Stahlbetonwandfertigteile:
3600 m2
Stahlbetonarbeiten:
300 m2
Füllbeton:
3000 m3
Betonstahl:
ca. 250 t
Verankerungsarbeiten Fertigteile:
ca. 1500 lfdm
Nassbaggerarbeiten:
ca. 2500 m3
Bohrarbeiten d = 600 mm in Buntsandstein:
ca. 1000 lfdm
Stelcon-Platten:
ca. 1300 m2