Instandsetzung Stadthafen Stade

Im Zuge der Umgestaltung der Salztorsvorstadt wurde es auf einer Länge von ca. 450m erforderlich die vorhandene Uferein- fassung im Hafenbereich zu erneuern und im Bereich der Schwinge zu erweitern. Die Spundbohlen wurden im Hafen im Bereich der vorh. Bebauung gepresst, teilweise mit Spülhilfe. Im übrigen Bereich wurden die Bohlen im Vibrationsrammverfahren eingebracht.

Die Spundwand wurde mit Verpresspfählen GEWI Ø 50 und Ø 63,5 mm rückverankert. In Teilbereichen wurden Bohrlochver- messungen an den Ankerpfählen zur Lagebestimmung durchgeführt. Die Lastverteilung der Spundwand wurde mit doppelter U-Gurtung und Koppelbolzen hergestellt. Im Bereich der Schwinge wurde eine Holzpfahlwand gezogen und eine Nassbaggerung durchgeführt. Somit ist der Bereich bis an die Spundwand schiffbar und kann als Liegeplatz für Sportboote genutzt werden.

Die neue Spundwand wurde mit Sand hinterfüllt. Die neue Wand wurde mit Steigeleitern, Pollern und Schutenhaltern sowie einer Stahl-Spundwandabdeckung ausgerüstet. Im Bereich der vorhandenen Slipanlage an der Schwinge wurden Stahlbetonstützwände und eine Erweiterung der Slipplatte hergestellt, außerdem ein tiefgegründetes Winschenfundament. Die Ausführungsplanung erfolgte im eigenen Technischen Büro der Firma HC HAGEMANN construction group.

BAUHERR

Stadtwerke Stade

BAUZEIT

02/2008 bis 08/2008

BAUKOSTEN

3 Mio. Euro

TECHNISCHE DATEN

Stahlspundwand: AZ12, AZ17, AZ25 bis 15 m Länge:
ca. 850 t
Spundwandfläche gerammt:
ca. 6000 m2
Spundwandfläche gepresst:
ca. 1200 m2
Holzpfähle ziehen:
ca. 390 St.
Verpresspfähle GEWI ca. 45 ̊:
170 St.
Stahlgurtung:
ca. 22 t
Spundwandabdeckung Stahl:
ca. 450 m
Nassbaggerung:
ca. 3300 m3
Stahlbetonarbeiten:
ca. 200 m3
Betonstahl:
ca. 20 t