Zur nachhaltigen Sicherung des Inselsockelschutzes auf der Westseite der Insel Helgoland, wurde vor die bestehende abgängige Spundwandkonstruktion eine neue gemischte Spundwand aus PSp 400 und PZi 675 Profilen gerammt.
Die Tragbohlen binden ca. 2,80m in den unverwitterten Buntsandstein ein. Die Rammung erfolgte freireitend mittels eines Hydrohammers S70. Nach der Rammung wurde der Zwischenraum zwischen alter und neuer Wand mit Füllbeton C30/37 verfüllt. Die Rückverankerung der neuen Konstruktion erfolgt über Rundstahlanker und Ankertafeln. Der neue Spundwandholm integriert auch den alten Spundwandholm und hat eine Abmessung von 2,15 x 1,00 m. Die Betonherstellung erfolgte über ein stationäres Mischwerk welches alle Qualitätsansprüche hinsichtlich LP-Beton und Widerstände gegen Meerwasser etc. bis zu einer Festigkeitsklasse C35/45 erfüllt.
Im Zuge der Deckwerkserneuerung wurde eine Drainage eingebaut. Unterbau und Tragschichten des Deckwerks wurden weitestgehend mit gebrochenem Betonmaterial, welches mit einer Brecheranlage auf Helgoland aufbereitet wurde, ausgeführt.
Nach Abschluss der Ramm- Stahlbeton- und Deckwerksarbeiten wurden zur Verstärkung des vorhandenen Tetrapodenwalls weitere 1.850 Stück neue Tetrapoden produziert und verlegt.
WSA Tönning
03/2008 – 09/2009
4,765 Mio. €
Bauwerkslänge:
480 m
Spundwandstahl:
700 t
Füllbeton:
2100 m³
Rundstahlanker:
115 Stück
Stahlbetonholm:
1100 m³
Deckwerkspflaster:
5400 m²
Tetrapoden 6 to:
1850 Stück
Baugrund:
Tragender Baugrund Buntsandsteinfels