Im Rahmen des Bauprogramms für den Hochwasserschutz der Hansestadt Hamburg wurde im Bereich der Hammerbrook- schleuse und der Brandshoferschleuse mit Deichsiel die Schutzhöhe auf NN + 7,90 m erhöht.
An den Schleusen wurde eine rund 90 m lange schrägpfahlverankerte „gemischte Spundwand“ (Tragprofile PSP900 und PSP1017, 10:1 geneigt) errichtet. Zudem fand eine komplette Betonsanierung in den Schleusenkammern statt. Die Schleusenkammern wurden umlaufend auf NN + 7,90 m erhöht.
Im Bereich der Hammerbrookschleuse fand eine Asbestsanierung aller Stahlbauteile der Schleusenkammer, des Segmenttors und der Stemmtore statt. Im Bereich des Deichsiels wurde das Ein-/Auslaufbauwerk instand- gesetzt, mit kompletter Erneuerung des Stahlwasserbaues, der Antriebstechnik und der Schütztafeln.
BAUHERR
Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG)
05/2008 bis 10/2009
4,5 Mio. Euro
Länge bis 28,50 m:
300 t
Füllbohlen PZi 675/12:
100 t
Stahlrohrpfähle d = 508 mm:
90 t
Dalbenrohre d = 762 mm, Länge 25,00 m:
5 St.
Spundwände L 605:
75 t
Verpresspfähle GEWI 63,5+ & 75+:
ca. 700 m
Betonstahl:
120 t
Stahlbeton:
1100 m3
Sandverfüllung:
3000 m3