Instandsetzung Ilmenaukanalbrücke

Das Brückenbauwerk besteht aus drei eingleisigen stählernen genieteten Fachwerküberbauten.

Die Mittelöffnung besitzt eine Spannweite von 52,45 m, die beiden spiegelsymmetrischen Nebenöffnungen jeweils 35,00 m. Die Pfosten, Diagonalen, Ober- und Untergurte bestehen aus U-Profilen, Winkeln und Flachstählen die entsprechend den statischen und konstruktiven Erfordernissen feldweise wechselnde Querschnitte aufweisen.

Die Einzelbauteile sind durch Niete verbunden. Die seitlichen Hauptträger (Fachwerke) haben jeweils einen Abstand von 5,00 m. Die parallelgurtigen Fachwerkträger der Nebenöffnungen haben eine Höhe (Achsen) von ca. 4,00 m. Der Überbau über der Mittelöffnung hat einen gekrümmten Obergurt, woraus sich Höhen zwischen ca. 4,80 m in den Randfeldern und ca. 6,80 m im Mittelfeld ergeben. Die Überbauten sind über Festlager und Rollenlager, die aus Stahlguss und Flussstahl bestehen über Auflagersockel aus Granit auf den Widerlagern bzw. Pfeilern gelagert.

Die Brückenkonstruktion war nach statischen und konstruktiven Erfordernissen so zu verstärken, dass sie dem Lastbild OHE 22,5 t entspricht. Es war notwendig Abrostungen, Durchrostungen und Auftreibungen an Hauptträgern, Längsträgern, Querträgern, Windverbänden, Bremsverbänden und Nietköpfen zu beseitigen. Schwellenträger, bewegliche und feste Lager wurden komplett erneuert.

Die Lager wurden durch feste, längs- und allseits bewegliche Kalottenlager ersetzt. Zwischen Kalottenlager und Überbau wurde jeweils eine Keilplatte nach Vermessen und Fräsen eingebaut.

BAUHERR

Osthannoversche Eisenbahnen AG

BAUZEIT

08/2008 bis 12/2009

BAUKOSTEN

1.785.000 Euro